News Ticker

Cloud Foundry mit Markteinführung von “Container Runtime”, dem standardmäßigen Container-Bereitstellungsverfahren für Cloud Foundry, das Kubernetes und BOSH nutzt

Container Runtime, früher Project Kubo, jetzt als kommerzielle Version verfügbar

Container lassen sich einfacher und flexibler bereitstellen und verwalten, wenn das aktualisierte, in Cloud Foundry Container Runtime (CFCR) umbenannte Kubo zum Einsatz kommt. CFCR ist nun der standardmäßige Cloud Foundry-Ansatz für das Bereitstellen von Containern, die Kubernetes und BOSH nutzen, gab die Cloud Foundry Foundation, Anbieter des Multi-Cloud-Branchenstandards Cloud Foundry, bekannt.

Das im Juni von Pivotal und Google der Foundation gespendete Projekt wurde entwickelt, um der massiven Cloud Foundry-Nutzerbasis in Unternehmen mehr Wahlmöglichkeiten bieten zu können. Cloud Foundry-Nutzer können nun zwischen Container Runtime für das Bereitstellen von Kubernetes und Application Runtime (früher Elastic Runtime) für eine Cloud Application Platform wählen. In beiden Fällen unterstützt BOSH die Bereitstellung von Infrastruktur.

“Besondere Wertschätzung gebührt sowohl der großartigen Cloud Foundry-Community als auch der Foundation dafür, dass sie es in so kurzer Zeit geschafft haben, Kubo in eine für den Unternehmenseinsatz geeignete Container Runtime zu verwandeln”, kommentiert Marco Hochstrasser, Head of Application Cloud, Swisscom. “Swisscom sieht in der künftigen Nutzung dieser Technologie hervorragende Möglichkeiten.”

Container Runtime ist eine anwendungszentrierte Plattform zur Vereinfachung des gesamten Entwicklungszyklus. Container Runtime erweitert die Möglichkeiten von Cloud Foundry durch die Nutzung einiger ihrer besten und einzigartigen Komponenten, wie z. B. BOSH, mit dem sich auf standardisierte Art und Weise hochverfügbare Kubernetes-Cluster in jeder beliebigen Cloud instanziieren, bereitstellen und verwalten lassen.

“Die Technologie hat sich schnell entwickelt, und nach nur vier Monaten Inkubationszeit ist die erste kommerzielle Version bereits auf den Markt gekommen. Container Runtime erweitert die Möglichkeiten der Application Runtime und bietet Unternehmen mehr Optionen, um Nutzen aus cloudnativen Best Practices zu ziehen”, erläutert Abby Kearns, Executive Director, Cloud Foundry Foundation. “Bei etwa 70 Prozent der Unternehmen sind Container bis zu einem gewissen Grad im Einsatz. Da ist die Wahl von entscheidender Bedeutung. Die Erweiterung ermöglicht es Unternehmen, von Kubernetes‘ Leistungsfähigkeit, kombiniert mit dem quelloffenen BOSH, einem Management-Tool der Enterprise-Klasse, zu profitieren.“

Aus einer vor kurzem von der Cloud Foundry Foundation durchgeführten Studie geht hervor, dass trotz des anhaltenden Container-Hypes nur 25 Prozent der Unternehmen Container tatsächlich in produktiven Umgebungen einsetzen. Das ist ein bescheidener Anstieg von nur drei Prozent seit 2016.

Bei der Entwicklung von Cloud Foundry Application Runtime und Container Runtime fließen die Anforderungen der Entwickler mit ein. Beide Technologien bieten die Flexibilität, die es erlaubt, Applikationen in einer beliebigen Sprache oder in einem beliebigen Framework in der Cloud auszuführen. Dank Open Service Broker API trifft diese Flexibilität auch auf Services zu. Über die API lassen sich die für die Ausführung der Applikationen benötigten Services auf einfache Weise integrieren.

„Die Ersteinrichtung von Kubernetes und die damit verbundenen Aufgaben können sich als Herausforderung erweisen”, so Fintan Ryan, Analyst bei RedMonk. “Cloud Foundry Container Runtime bietet Entwicklern und Betreibern die einfache Möglichkeit, mit Hilfe von BOSH eine hochverfügbare Kubernetes-Umgebung einzurichten und viele der Schwierigkeiten, mit denen Nutzer anfänglich zu kämpfen haben, von vornherein zu umgehen.”

Der Ruf nach einem Container-Service, der die Cloud Foundry Application Runtime gut ergänzen könnte, führte zu einer Zusammenarbeit von Pivotal und Google an diesem Projekt, bevor sie es der Foundation spendeten. Die erste kommerzielle Container Runtime-Distro wurde erst kürzlich angekündigt, Mit mehr ist bald zu rechnen.

Cloud Foundry ist Open-Source-Technologie, die von den größten Technologieunternehmen der Welt, u. a. Cisco, Dell EMC, Google, Hewlett Packard Enterprise, IBM, Microsoft, Pivotal, SAP und SUSE, gefördert wird, und kommt bei den führenden Fertigungsunternehmen, Telekommunikationsanbietern und Finanzdienstleistern zum Einsatz. Nur Cloud Foundry bietet die für die kontinuierliche Auslieferung (Continuous Delivery) von Anwendungen erforderliche Geschwindigkeit, um mit dem schnelllebigen Business Schritt halten zu können. Die containerbasierte Architektur von Cloud Foundry führt Applikationen in jeder Sprache in der Cloud Ihrer Wahl aus, sei es Amazon Web Services (AWS), Google Cloud Platform (GCP), IBM Cloud, Microsoft Azure, OpenStack, VMware vSphere oder andere. Vor dem Hintergrund eines robusten Services-Ökosystems und einfacher Integrationsmöglichkeiten mit vorhandenen Technologien, ist Cloud Foundry für globale Unternehmen der moderne Standard für geschäftskritische Anwendungen.

Wenn Sie mehr über die Rolle von Containern in Unternehmen und ihre Beziehung zum Cloud Foundry-Ökosystem erfahren möchten, dann nehmen Sie am Cloud Foundry Summit Europe 2017 teil, der vom 11. – 12. Oktober im schweizerischen Basel stattfindet. Hier geht es zur Anmeldung.